Manche Geschichten beginnen lange bevor der erste Gast an die Tür klopft. Die unsere hat ihre Wurzeln in einer Metzgerfamilie, die über Jahrzehnte im Nachbarort eine eigene Metzgerei betrieb. Handwerk, Sorgfalt und der Anspruch an gute Qualität gehörten zum Familienalltag – und sollten später auch die Gastlichkeit unseres Hauses prägen.
Für Uschi begann die gastronomische Reise bereits mit 16 Jahren. In Mainz führte sie das „Schildknecht“ und legte damit früh den Grundstein für ihren weiteren Weg als Gastgeberin.
Aus einem Wohnhaus wird ein Haus für Gäste
Als unser heutiges Haus 1959 errichtet wurde, war es zunächst ein Wohnhaus. Erst 1981 begann ein neues Kapitel: Mit dem „Heustadl“ zog eine Gastwirtschaft ein. Die ersten Fremdenzimmer boten nun auch Übernachtungsgästen ein Quartier.
1990 übernahm Uschi das Hotel. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Einsatz machte sie es zu einem Ort mit Herz und Charakter. Unterstützt wurde sie dabei von Goldy Patricia Wiedemann, der Tante des heutigen Inhabers. Drei Jahre später, 1993, folgte der nächste große Schritt: Der Ausbau der Zimmer und des Dachgeschosses schuf Platz für mehr Gäste.
Was bleibt, ist ihr Geist
Nach Uschis Tod im Jahr 2017 führte ihr Sohn Wolfgang, genannt „Wolf“, das Haus in ihrem Sinne weiter. Er trug fort, was seine Mutter aufgebaut hatte: ein Hotel, dessen Geschichte eng mit der seiner Familie verbunden ist.
So ist aus dem einstigen Wohnhaus ein familiengeführtes Hotel mit Tradition und Herzblut geworden. Getragen von Menschen, die wissen, was gute Gastfreundschaft bedeutet – und die diese Geschichte bis heute weiterschreiben.